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SPÖ-Bezirkskonferenz 2021

Foto: der Bezirksparteivorsitzende Martin Peterl präsentiert sich mit einem seiner neuen Stellvertreter Max Fidler nach der Wahl.

Nach vier Jahren fand am 29.5.2021 im Z2000 in Stockerau die vorgeschriebene Bezirkskonferenz als Mitgliederversammlung statt. Mit viel Glück konnte die Veranstaltung mit fast 140 Delegierten für den Bezirk Korneuburg durchgeführt werden. Gäste waren coronabedingt nicht erlaubt.

Einen großen Vertrauensbeweis konnte der alte und neue SPÖ-Bezirksvorsitzende von Korneuburg, Martin Peterl, verbuchen: Er wurde mit 94,96 % der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Auch seine StellvertreterInnen konnten Ergebnisse zwischen 95 und 100 Prozent einfahren. Als prominente Gratulanten waren Bundesparteivorsitzende NR Dr. Pamela Rendi-Wagner, Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl und Europaabgeordneter Dr. Günther Sidl angereist - um nur einige zu nennen.

Bezirksvorsitzender Martin Peterl dankte für die beeindruckende Wiederwahl und versprach, sich auch weiterhin für die wirklichen Probleme der Menschen im Bezirk Korneuburg einzusetzen. Peterl sprach den dringend notwendigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs an, im Hinblick auf die flächendeckende Einführung des Parkpickerls in Wien. Genauso sprach Peterl über mangelnde Angebote bei der (kostenlosen) Kinderbetreuung, über leistbares Wohnen und über die Abgehobenheit der ÖVP, die gute Ideen und Vorschläge einfach deshalb ignoriert, weil sie von der Opposition kommen. „Hier muss dringen wieder eine bessere und gerechtere Politkultur her“, sagte Martin Peterl.

SPÖ-Bundesparteivorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner zeichnete in ihrer Rede bei der SPÖ-Bezirkskonferenz Korneuburg ihre Vision für den Weg aus der Pandemie und ein Österreich nach Corona. „Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Corona werden Österreich noch Jahre begleiten. Gerade jetzt ist die Zeit für mehr Gerechtigkeit, für mehr Anstand und mehr sozialdemokratische Politik. Gezielte Investitionen in unsere heimischen Betriebe sorgen für Aufschwung, der nicht nur einigen wenigen, sondern allen zu Gute kommt. Die SPÖ schlägt dafür den ‚Österreich-Scheck’ vor, ein 1.000-Euro-Gutschein für jeden Haushalt, der bei rot-weiß-roten Betrieben eingelöst werden kann. Das stärkt die Kaufkraft und sichert heimische Arbeitsplätze.“ Rendi-Wagner bedanket sich ausdrücklich beim wiedergewählten SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden Martin Peterl für seinen Einsatz für sozial gerechte Politik im Bezirk und gratulierte herzlich.

Landesparteichef LHStv. Franz Schnabl sprach von den Krisen-Gewinnern, den internationalen Großkonzernen, die in Österreich so gut wie keine Steuern zahlen, sehr wohl aber Corona-Förderungen kassiert haben - während z.B. heimische Kaffehäuser noch immer auf die Auszahlung der Fördergelder warten, die ihnen für die Zwangsschließungen zugesagt wurden. „Mit dieser Bundesregierung ist das eine Prozent der Reichsten noch reicher geworden, während alle anderen noch ein böses Erwachen beim Bezahlen der Krisenkosten erleben werden“, befürchtet Schnabl.

Aus Spillerner Sicht sind GR Max Fidler BA (stv. Bezirksparteivorsitzender) und gf GR Mag. Martin Senekowitsch (Kassier) in den Vorstand gewählt worden. Beisitzer sind nun Bgm Ing. Thomas Speigner und GR Herolinda Januzi sitzt als Vertreterin der Kinderfreunde im Gremium. In die Kontrollkommission wurde gf GR Max Kowar entsendet.

Die Spillerner Ortsorganisation war auch besuchermäßig stark vertreten: Thomas Speigner, Martin Senekowitsch, Max Kowar, Gabi Stefansich, Natalie Vrenezi, Karl Sablik, Bill Bedliwy, Roland Rauscher, Nadine Hüttner und Claudia Balt.

Foto: Schingerling

Der NÖN-Bericht vom 2.6.2021: